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Fünftes Konsortialtreffen bei DECOIT in Bremen

10.10.2018 12:11

Am 26. September 2018 trafen sich die Projektpartner des INTEGER-Projekts in Bremen bei der DECOIT® GmbH, um über den Projektfortschritt zu referieren und die bisherigen Ergebnisse zu diskutieren. Dabei kam heraus, dass sich alle Arbeiten im Fluss befinden und noch mit keinen Verzögerungen zu rechnen ist. Ende Oktober ist eine erste Testimplementierung geplant, die zwischen den Partnern bereits getestet werden kann, um die weiteren Entwicklungsarbeiten gemeinsam vorantreiben zu können. Ende Februar soll es dann keine neuen Funktionen mehr geben.

Das Projekt hat Mitte des Jahres den fälligen Zwischenbericht beim Projektträger abgegeben und eine durchaus positive Rückmeldung bekommen. Die Konzeption wurde innerhalb der ersten Projekthälfte gänzlich abgeschlossen und mit der Implementierung begonnen. Da diese nicht wie gewöhnlich in Java, sondern in C stattfindet, wurde ein erhöhter Aufwand einbezogen.

Abbildung: Zufriedene Teilnehmer des fünften Konsortialtreffens bei der DECOIT GmbH

Die bisherigen Ergebnisse wurden nicht nur für den Projektträger aufbereitet, sondern ebenfalls auf Konferenzen im September vorgestellt (siehe vorangegangene News-Artikel). Auf beiden Konferenzen wurde positives Feedback gesammelt, so dass sich das Projekt auf dem richtigen Weg befinden dürfte. Der Provider reventix GmbH aus Berlin plant zukünftig einen Partnertag, auf dem die INTEGER-Lösung ebenfalls den Kunden nähergebracht werden soll. Aufgrund der bisher sehr positiven Reaktionen wurde eine spätere Erweiterung des Prototyps ebenfalls rege diskutiert, die aber erst nach Projektende angegangen werden kann.

Bei der Implementierung des Prototyps macht bisher die Hochschule Bremen bei der Archivlösung die meisten Fortschritte. Hier ist bereits Version 0.4 entstanden, die schon alle Basisfunktionen beinhaltet. Die DECOIT® GmbH hinkt aus Ressourcengründen etwas hinter dem Zeitplan her, ist aber bestrebt die Arbeiten trotzdem zeitnah erfolgreich abzuschließen. Dies ist umso wichtiger, weil sie die Schnittstelle zwischen der Hochschule Bremen und Global IP Telecommunications darstellt, ohne die nicht ausreichend getestet werden kann. Eine Testumgebung wurde allerdings bereits eingerichtet und steht allen Partnern über gesicherte Verbindungen zur Verfügung. Zusätzlich wurden der Hochschule Mock-Up-Daten zum Testen der Archivierung zur Verfügung gestellt. Währenddessen arbeitet Global IP Telecommunications an dem Design des Softclients weiter und gestaltet die Software so modular, dass später beliebige Settings ausgerollt werden können. Dabei arbeitet sie eng mit dem Provider reventix zusammen, um eine Auto-Provisionierung umzusetzen. Dieser hat inzwischen einen Vertrag mit einem anderen Provider abgeschlossen, um das INTEGER-Protokoll später über Carrier-Grenzen testen zu können. Des Weiteren wird an einem Web-Interface für die Cloud-Anwendung gearbeitet.

Insgesamt wird die Zusammenarbeit von allen Partnern als sehr fruchtbar empfunden, weshalb sich alle über Nachfolgeprojekte ausgiebig Gedanken machen. Hauptfokus bleibt aber trotzdem erst einmal die Fertigstellung eines ersten testbaren Prototyps.

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